
Traumstrände im Süden Mallorcas: Die schönsten Buchten abseits des Trubels
Der Süden Mallorcas ist nicht laut. Der Süden hat sich sein natürliches Ambiente bewahrt. Weite Wiesen und Felder, Windmühlen, weite Naturstrände, kleine Fischerbuchten, türkisblaues Wasser, das sich zwischen Sandsteinfelsen schiebt. Wir sind seit über 20 Jahren auf der Insel und kommen immer wieder hierher, wenn wir Abstand brauchen, einfach weil der Süden so schön ist. Darum stellen wir dir hier unsere liebsten Traumstrände im Süden vor, ehrlich, mit allem was dazugehört: was sie besonders macht, wie du hinkommst, wo du parkst, wann du besser nicht fährst und wo du in der Region übernachten kannst. Damit dein Strandtag wirklich einer wird, den du nicht so schnell vergisst.
Mehr zur Region: Urlaub im Südosten Mallorcas | Unser Mallorca Reiseführer
Das solltest du vorab wissen: Unsere Tipps für alle Strände im Süden
Ein paar Dinge, die wir gerne vorher gewusst hätten:
- Nie sonntags an den Strand. Der Sonntag ist Ausflugstag der Mallorquiner. Die Parkplätze sind voll, die Buchten voll, die Stimmung weniger entspannt. Wer kann, sucht sich am Sonntag ein entspanntes Plätzchen am Pool oder plant Aktivitäten abseits der Strände.
- Mittagshitze meiden. Zwischen 12 und 16 Uhr steht die Sonne im Süden erbarmungslos hoch. Frühmorgens oder nachmittags ab 17 Uhr ist die Stimmung schöner und der Andrang deutlich geringer.
- Frühstück am Strand. Klingt verrückt, ist aber eines der schönsten Dinge, die du auf Mallorca tun kannst: Kaffee in der Thermoskanne, Ensaimada eingepackt, um 8 Uhr am noch ruhigen Wasser sitzen, bevor die ersten anderen ankommen.
- Picknick zum Sonnenuntergang. Viele Strände im Süden sind nach Westen oder Südwesten ausgerichtet. Das goldene Licht am Abend ist einfach magisch.
- Früh parken. Die meisten Naturstrände haben begrenzte Parkplätze oder liegen weit vom nächsten Parkstreifen entfernt. Wer nach 10 Uhr kommt, steht oft 1–2 Kilometer entfernt.
- Posidonia und Natur respektieren. Steine, Muscheln, Sand bitte lassen wo sie sind. Und die Posidonia, das Seegras, das an manchen Stränden angespült wird, bitte nicht als störend empfinden, dazu gleich mehr.
Es Trenc: Der karibische Naturstrand im Süden Mallorcas

Es Trenc – oft bezeichnet als die Karibik Mallorcas. Langer, weißer Sand, flaches, karibisch türkisblaues Wasser, keine Hotels am Strand. Der Playa Es Trenc ist der längste unbebaute Naturstrand Mallorcas und zieht sich über mehr als drei Kilometer entlang der Südküste. Wer im Sommer Mallorca besucht und sich einen Strandtag gönnen möchte, kommt an Es Trenc kaum vorbei.
Das solltest du über Es Trenc wissen
- Lage: Gemeinde Ses Salines, südliche Küste Mallorcas
- Strandtyp: Naturstrand, feiner weißer Sand, sehr flaches Wasser, ideal auch für Kinder
- Wasserqualität: Kristallklar, warm im Sommer
- Infrastruktur: Es gibt Chiringuitos, Duschen, jedoch keine großen Hotels direkt am Strand
- Parken: Kostenpflichtiger Parkplatz in Laufweite, schnell voll. Tipp: Frühzeitig kommen oder vom Dorf Ses Covetes laufen



Zur Posidonia: Der nützliche Helfer der Strände
Es Trenc ist ein echter Naturstrand, und das bedeutet manchmal: Posidonia. Das mediterrane Seegras wird je nach Wind- und Wetterlage an den Strand gespült und kann manchmal in Massen ankommen. Wir wissen, dass manche damit kämpfen. Aber: Posidonia ist kein Schmutz. Sie ist das Zeichen eines gesunden Meeres und einer intakten Küste. Ohne Posidonia würde das Wasser so nicht aussehen, würde der Sand so nicht liegen. Wer einen Naturstrand liebt, liebt auch das, was ihn schützt. Wir bitten darum, die Posidonia zu respektieren und nicht zu entfernen.
Gut zu wissen:
Pro: Einer der schönsten Strände Mallorcas, breiter Sandstreifen, karibisches Feeling, gut erreichbar
Contra: Im Hochsommer stark besucht, Parkplatzsituation angespannt, Posidonia je nach Saison
Beste Zeit: Frühling und Herbst für Ruhe und angenehme Temperaturen. Im Sommer: Frühaufsteher werden belohnt. Wer einen kleinen Fußmarsch nicht scheut und etwas wetier in die Mitte des langen Sandstrandes läuft, wird dort mit mehr Platz und mehr Urlaubsfeeling belohnt.
Cala Pi: Die dramatischste Bucht im Süden

Cala Pi, übersetzt ‚Kiefernbucht‘, hält was der Name verspricht. Die schmale, tiefe Bucht schiebt sich wie ein Fjord zwischen hohe Sandsteinfelsen, gesäumt von Pinien, die bis ans Wasser reichen. Das ist kein Strand für Strandliegen-Romantiker, der Abstieg ist steil, der Platz ist begrenzt. Aber wer dort unten steht, im türkisblauen Wasser, umgeben von Felsen und Kiefern, vergisst schnell alles andere.
Das solltest du über Cala Pi wissen
- Lage: Gemeinde Llucmajor, Südküste, etwa 50 km von Palma
- Strandtyp: Schmale Bucht, Sand und Kiesel, sehr klares, tiefes Wasser
- Abstieg: Über eine Treppe, relativ steil, nicht geeignet für Kinderwagen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität
- Infrastruktur: Keine Duschen, kein Kiosk, nichts. Alles mitbringen.
- Parken: Kleines Dorf Cala Pi oberhalb der Bucht, begrenzte Parkplätze an der Straße, früh kommen



Gut zu wissen
Pro: Einzigartige dramatische Kulisse, ruhiges klares Wasser, weniger überlaufen als Es Trenc oder Caló des Moro
Contra: Keine Infrastruktur, steiler Abstieg, sehr wenig Platz am Strand selbst
Beste Zeit: Frühjahr und Herbst ideal. Im Sommer früh morgens oder nach 17 Uhr
Cala Mondragó: Naturschutzgebiet im Südosten

Die Cala Mondragó liegt im gleichnamigen Naturpark und ist einer der am besten geschützten Strände Mallorcas. Was das bedeutet: Das Wasser ist unglaublich klar, die Pinien wachsen fast bis ans Ufer, es gibt keine großen Hotel-Anlagen drumherum. Stattdessen zwei schöne Buchten, die sich direkt nebeneinanderliegen, S’Amarador und Cala Mondragó, durch einen kurzen Weg verbunden.
Das solltest du über Cala Mondragó wissen
- Lage: Naturpark Mondragó, Gemeinde Santanyí, Südosten Mallorcas
- Strandtyp: Feiner weißer Sand, flaches ruhiges Wasser, familien- und schnorchelfreundlich
- Infrastruktur: Kiosk, Duschen, einfacher Service im Sommer
- Parken: Kostenpflichtiger Parkplatz in der Nähe, im Hochsommer früh kommen oder mit dem Bus anreisen. Shuttlebusse aus Portocolom und Porto Petro im Sommer verfügbar



Gut zu wissen
Pro: Einer der schönsten Strände Mallorcas im Naturschutzgebiet, zwei Buchten in einer, fantastisches Wasser
Contra: Im Sommer sehr gut besucht, Parkplatz schnell voll
Beste Zeit: Vor 9 Uhr morgens oder nach 17 Uhr. Frühling und Herbst traumhaft ruhig
Cala Santanyí: Entspannt, familiär, unterschätzt

Cala Santanyí begeistert mit glasklarem Wasser, eingerahmt von Felsen und mit feinem Sandstrand – perfekt zum Baden und Schnorcheln. Die Bucht ist hübsch, das Wasser ruhig und klar, der Ort selbst entspannt. Eine gute Basis für alle, die einen Strand wollen, ohne in der Hauptsaison auf der Suche nach einem Handtuch-Fleckchen zu kämpfen.
Das solltest du über Cala Santanyí wissen
- Lage: Gemeinde Santanyí, Südosten Mallorcas
- Strandtyp: Heller Sand, ruhiges Wasser, gut für Familien und ältere Gäste
- Infrastruktur: Restaurants, Cafés und etwas Strandservice im Sommer vorhanden
- Parken: Relativ entspannte Parksituation im Vergleich zu anderen Buchten der Region
- Tipp: Das Städtchen Santanyí selbst lohnt sich für einen Nachmittagsbummel: hübsche Gassen, lokale Läden, gute Restaurants. Nicht weit entfernt liegt auch das spektakuläre Felsentor Es Pontas, ein Ausflug wert



Gut zu wissen
Pro: Angenehm und entspannt, gute Infrastruktur, nahe Santanyí für Ausflüge
Contra: Nicht so spektakulär wie Cala Pi oder Caló des Moro, für Abenteuersucher eher unspektakulär
Beste Zeit: Ganzjährig gut, auch im Hochsommer angenehmer als die großen Strände
Cala S’Almunia: Die versteckte Fischerbucht

Direkt neben dem berühmten Caló des Moro liegt eine kleine Bucht, die kaum einer kennt: die Cala S’Almunia. Alte Fischerhäuser direkt am Wasser, steile Felsen, ein winziger Sandstreifen, kaum Platz für mehr als ein paar Handtücher. Aber das Wasser: kristallklar, perfekt zum Schnorcheln, mit einer faszinierenden Unterwasserwelt aus Felsen, Posidonia und kleinen Fischen.
Wer Calo des Moro besucht, sollte sich die zehn Minuten nehmen und den kurzen Pfad hinüber zur S’Almunia laufen. Das Gefühl, im Mittelmeer in einer fast menschenleeren Bucht zu treiben, während alte Fischerboote schaukeln, ist schwer zu beschreiben.
Das solltest du über Cala S’Almunia wissen
- Lage: Gemeinde Santanyí, direkt neben Caló des Moro, Südosten Mallorcas
- Strandtyp: Winzige Bucht, Felsen, Sand und Kiesel, sehr klares tiefes Wasser, ideal zum Schnorcheln und Tauchen
- Infrastruktur: Keine. Wirklich nichts. Wasser, Snacks, Badetücher, Badeschuhe mitbringen
- Parken: Offizieller Parkplatz ca. 1 km entfernt, dann kurzer Fußweg. Im Sommer Shuttle-Bus aus Santanyí verfügbar
- Zugang: Über eine steile Treppe, dann ein kurzer Fußweg. Nicht barrierefrei



Gut zu wissen
Pro: Authentisch, traumhafte Unterwasserwelt, direkte Verbindung zum Caló des Moro
Contra: Kein Service, wenig Platz, Zugang etwas anspruchsvoll, Badeschuhe empfohlen wegen glitschiger Felsen
Beste Zeit: Frühling, Herbst oder früh morgens im Sommer. Außerhalb der Hauptsaison fast menschenleer
Caló des Moro: Spektakulär, aber bitte nicht im Sommer

Die Bucht Caló des Moro ist auf jedem zweiten Mallorca-Foto. Und der Hype ist berechtigt: Die kleine Felsenbucht sieht aus wie gemalt, türkisblaues Wasser zwischen weißen Kalkfelsen, dramatisch und gleichzeitig sanft. Es ist eine der schönsten Buchten Mallorcas, da sind wir uns einig.
Aber: Im Sommer ist die Bucht Caló des Moro kaum noch genießbar. Hunderte Menschen stehen früh morgens Schlange. Parkplätze sind um 7 Uhr bereits voll. Die Bucht, die für vielleicht 30 Menschen Platz bietet, fasst im August 200. Das ist nicht schön für die Menschen und nicht schön für die Natur.
Unsere klare Empfehlung: Spar dir Caló des Moro für Herbst, Winter oder Frühjahr auf. Dann wirst du verstehen, warum so viele diesen Ort lieben. Dann hast du ihn fast für dich allein.
Das solltest du über Caló des Moro wissen
- Lage: Gemeinde Santanyí, Südosten Mallorcas
- Strandtyp: Kleine Felsenbucht, weißer Sand, sehr klares türkisblaues Wasser
- Infrastruktur: Keine, absolut nichts am Strand
- Parken: Offizieller Parkplatz ca. 1 km entfernt. Im Sommer Shuttle-Bus aus Santanyí
- Zugang: Fußweg bergab, ca. 10–15 Minuten vom Parkplatz



Gut zu wissen
Pro: Einer der schönsten Strände Mallorcas, traumhafte Kulisse, kristallklares Wasser
Contra: Im Sommer massiv überlaufen, früh morgens Schlangen, kaum noch authentisches Erlebnis möglich
Beste Zeit: Oktober bis Mai. Dann ist er das, wofür er berühmt ist: ein kleines Paradies
Cala Figuera: Kein Sandstrand, aber unvergesslich

Cala Figuera ist streng genommen kein Strandtipp. Es gibt keinen Sandstrand. Stattdessen: einen der schönsten Fischerhäfen Mallorcas, weiße Häuser direkt am Wasser, bunte Fischerboote, die sich in der Stille der Bucht schaukeln. Und eine Atmosphäre, die schwer zu beschreiben ist, weil sie so echt ist.
Wir kommen immer wieder hierher, wenn wir einfach sitzen und schauen wollen. Ein Kaffee im Hafencafé am frühen Morgen, das Wasser ruhig, die Fischer noch bei der Arbeit. Das ist das Mallorca, das in Erinnerung bleibt.
Das solltest du über Cala Figuera wissen
- Lage: Gemeinde Santanyí, Südosten Mallorcas
- Typ: Fischerhafen, kein Sandstrand, aber Badebereiche an den Felsen möglich
- Infrastruktur: Mehrere Cafés und Restaurants direkt am Hafen, Parkplätze vorhanden
- Tipp: Kombination mit dem nahegelegenen Felsentor Es Pontas empfohlen. Auch das Städtchen Santanyí lohnt einen Besuch



Gut zu wissen
Pro: Authentischster Fischerhafen Mallorcas, einzigartige Atmosphäre, schöne Cafés
Contra: Kein Sandstrand, für klassischen Strandurlaub nicht geeignet
Beste Zeit: Ganzjährig schön. Morgens vor dem Ansturm der Tagesgäste besonders ruhig
Wo übernachten: Unsere Empfehlungen für die Region
Wer die Strände im Süden und Südosten richtig erkunden will, braucht eine gute Basis. Wer dabei keine Lust auf anonyme Bettenburgen und Trubel schon zum Früshtück hat, wird die kleinen, charmanten Fincahotels lieben, die sich überall im küstennahen Hinterland im Süden Mallorcas verteilen. Auf unserem Reiseportal fincahotels.com findest du eine große Auswahl an reizenden kleinen Landhotels und Boutiquehotels für den entspannten Urlaub im Süden von Mallorca. Im Blog hier haben wir zudem bereits drei Häuser persönlich besucht und ausführlich vorgestellt:

Alle im Blog vorgestellten Hotels kannst du direkt über unser Reiseportal fincahotels.com buchen. Mit deiner Buchung unterstützt du unsere Arbeit – ohne Mehrkosten für dich. Wir freuen uns über jeden, der den Weg über uns geht.
Fontsanta Hotel ***** Ein besonderes Wellnesshotel im Süden, mit großem Spa-Bereich und der einzigen natürlichen Thermalquelle der Balearen. Ruhig, naturverbunden und mit einer Portion Luxus ideal als Gegenpol zum aktiven Strandtag.

Es Turó **** Kleines, authentisches Fincahotel mit persönlichem Charakter. Unsere Empfehlung für alle, die ruhig und zurückgezogen wohnen und trotzdem schnell an der Küste sein wollen.

Sa Pletassa **** Liegt etwas östlicher, ist aber eine wunderbare Basis für den gesamten Südosten. Liebevoll eingerichtet, ruhig und mit dem Charme eines echten Landhauses.

Alle unsere persönlich ausgewählten Unterkünfte im Süden und Südosten Mallorcas findest du auf fincahotels.com. Gerne unterstützen wir dich bei der Wahl des passenden Fincahotels – alle unsere Hotels sind von uns ausgewählt, viele kennen wir von persönlichen Besuchen und zu allen pflegen wir einen engen Draht zu den Eigentümern, damit ihr nicht irgendwo landet, sondern genau da, wo es zu euch passt.
Ausflüge in der Umgebung: Was du noch gesehen haben solltest
- Felsentor Es Pontas bei Santanyí: Ein natürlicher Felsbogen direkt am Meer, einer der eindrucksvollsten Naturpunkte im Süden. Zu Fuß vom Städtchen erreichbar.
- Santanyí: Eines der schönsten Städtchen des Südostens. Hübsche Gassen, Markt (mittwochs und samstags), gute Restaurants. Unbedingt einen Nachmittag einplanen.
Mehr zur Region: Urlaub im Südosten Mallorcas | Mallorca Reiseführer mit allen Regionen | Es Trenc: Alles was du wissen musst
Aktiv unterwegs: Unsere Empfehlungen für den Süden
Die schönsten Buchten im Süden Mallorcas erlebt man oft am besten vom Wasser aus. Drei spannende Aktivitäten, die wir euch für diese Region empfehlen:
Hinweis: Die Links zu GetYourGuide sind Affiliate-Links. Wenn du über diese Links buchst, erhalten wir eine kleine Provision — für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten. Wir empfehlen nur Aktivitäten, die thematisch zu unseren Reisetipps passen.
Unser Fazit: Der Süden Mallorcas ist eine Reise wert
Sieben Strände, sieben verschiedene Charaktere. Karibisch weit, dramatisch eng, natürlich rau, sanft und ruhig. Der Süden und Südosten Mallorcas bieten alles, was einen Traumstrandtag ausmacht. Man muss nur wissen, wann man hingeht und was man erwartet.
Unsere wichtigste Empfehlung: Keine Instagram-Hotspots wie die Calo des Moro im Hochsommer, nicht mittags, nicht sonntags. Dafür früh morgens, im Frühling oder im Herbst, mit einem guten Picknick im Rucksack und ohne zu viel Plan. Dann passiert das Beste von selbst.
Habt ihr Fragen zu einem der Strände oder wollt ihr wissen, welcher am besten zu euch passt? Schreibt es uns in die Kommentare, wir helfen gerne weiter.
Eure Annett & Knut
Häufige Fragen zu den Stränden im Süden Mallorcas
Das kommt ganz auf dich an. Wer weiten weißen Sand und karibisches Feeling sucht, liegt mit Es Trenc richtig. Wer dramatische Felsbuchten liebt, wird Cala Pi und Cala S’Almunia nicht vergessen. Für Familien empfehlen wir Cala Mondragó oder Cala Santanyí. Wer etwas Spektakuläres sucht und die Nebensaison wählt, sollte unbedingt zum Caló des Moro.
Mai, Juni und September sind unsere liebsten Monate. Die Wassertemperatur ist angenehm, die Strände deutlich ruhiger als im August und das Licht ist magisch. Im Frühling blüht die Insel, im Herbst ist das Meer noch warm. Der Sommer funktioniert, wenn du früh aufstehst und die Mittagshitze meidest.
Ja, absolut. Posidonia ist Seegras, kein Schmutz, und ein Zeichen für sauberes, intaktes Meer. Je nach Wind und Jahreszeit kann sie in Mengen angespült werden, was ungewohnt aussieht, das Baden aber kaum beeinträchtigt. Wer einen Naturstrand liebt, nimmt die Posidonia als das, was sie ist: Teil eines gesunden Ökosystems.
Ehrlich gesagt: nein, nicht wirklich. Die Bucht ist winzig und im Hochsommer kommen hunderte Menschen täglich. Man steht morgens in der Schlange, der Parkplatz ist bereits um 7 Uhr voll, und vom ursprünglichen Charme bleibt wenig. Unsere klare Empfehlung: Herbst, Winter oder Frühjahr. Dann ist er wirklich unvergesslich.
Cala Mondragó und Cala Santanyí sind unsere Empfehlungen für Familien: flaches ruhiges Wasser, guter Sandstreifen, überschaubare Infrastruktur. Es Trenc eignet sich ebenfalls gut durch das sehr flache Wasser, ist aber im Sommer sehr gut besucht. Cala Pi und Caló des Moro sind durch den steilen Zugang und das tiefere Wasser eher für ältere Kinder geeignet.
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